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20 Antworten rund um die Bettdecke

Wärmeklasse, Füllung, Allergiker, Größen und Pflege: Hier stehen kompakte Antworten auf die Fragen, die vor dem Kauf einer Bettdecke am häufigsten aufkommen – jede beginnt mit dem Ergebnis.

Für ein Schlafzimmer zwischen 16 und 18 °C ist Wärmeklasse 3 die übliche Wahl. Klasse 1 und 2 decken den Sommer und warme Schlafzimmer ab, Klasse 4 ist die Winterklasse für alle, die schnell frieren. Die Skala ist allerdings nicht genormt: Keine der dreizehn Decken in diesem Vergleich nennt eine Wärmeklasse als Ziffer — die Hersteller schreiben stattdessen „Sommer“, „Medium“ oder „Winter“. Achten Sie deshalb zusätzlich auf Füllmaterial und Füllgewicht.

Eine leichte Decke mit geringem Füllgewicht und einem atmungsaktiven Bezug. Bei Faserdecken sind das Sommerausführungen um 150 g/m² Füllung, bei Daunen die extra leichten Modelle mit rund 190 g Füllgewicht. Naturhaar ist die dritte Möglichkeit: Kamelhaar und Schurwolle nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab, was Käufer in den Rezensionen als ausgeglichenes Schlafklima beschreiben — im Vergleich steht dafür eine leichte Schurwolldecke mit 500 g Füllgewicht. Eine kühlende Decke im Wortsinn gibt es nicht — eine Decke kühlt nicht, sie staut nur weniger Wärme.

Meist steckt eine von drei Ursachen dahinter: zu wenig Füllung, eine verrutschte Füllung oder eine zu kleine Decke. Rutscht die Füllung, entstehen an den Nähten Kältebrücken — eine Kassettensteppung mit Stegen hält sie an ihrem Platz, eine einfache Karosteppung weniger zuverlässig. Und wer über 1,85 m groß ist, verliert unter einer 200 cm langen Decke an Schultern oder Füßen Wärme; dann ist die Übergröße 155 × 220 cm die bessere Wahl.

Zwei Decken, die sich per Druckknöpfe zu einer verbinden lassen: eine leichte Sommerdecke, eine wärmere Übergangsdecke und beide zusammen die Winterdecke. Sie ersetzt drei Decken und braucht nur einen Bezug — dafür ist sie im Winter dicker und schwerer als eine einteilige Decke. In diesem Vergleich stehen zwei davon: eine mit recycelter Faserfüllung und eine aus Schurwolle mit 500 g und 800 g Füllgewicht.

Das entscheidet sich an Pflege und Budget, nicht an der Wärme allein. Daunen wärmen bei geringem Gewicht am besten und halten bei guter Pflege zehn Jahre und länger, kosten aber ein Vielfaches und müssen nach der Wäsche vollständig durchtrocknen. Faserdecken sind günstig, unkompliziert zu waschen und meist trocknergeeignet, werden mit den Jahren aber flacher. Wer selten wäscht und Wert auf ein leichtes Deckengefühl legt, nimmt Daunen; wer oft und heiß wäscht, fährt mit Faser besser.

Die Zahlen nennen das Verhältnis der Füllung: 90 % Daunen, 10 % Federn. Daunen bilden das wärmende Luftpolster, Federn geben Struktur und Gewicht — je höher der Daunenanteil, desto leichter und wärmer die Decke bei gleichem Volumen. Achten Sie auf die Reihenfolge: „90 % Federn, 10 % Daunen“ ist die Umkehrung und beschreibt ein Federbett, keine Daunendecke.

Die Füllkraft gibt an, welches Volumen in Kubikzoll (cuin) eine Unze Daunen einnimmt. Je höher der Wert, desto mehr Luft schließt die Füllung ein — und desto wärmer ist die Decke bei gleichem Füllgewicht. Werte ab 600 cuin gelten als gute Qualität. Als Kaufkriterium taugt die Angabe im Alltag trotzdem kaum: Keine der Decken in diesem Vergleich weist eine Füllkraft in cuin aus, und im Handel ist sie die Ausnahme.

Eine Decke, in der Federn überwiegen — typisch sind 90 % Federn und 10 % Daunen. Sie ist deutlich schwerer als eine Daunendecke: Die Winterausführung in diesem Vergleich bringt rund 2.000 g Füllung mit, die Daunendecke derselben Jahreszeit rund 900 g. Federn stützen und wärmen, bauschen aber weniger stark auf; dafür kostet ein Federbett einen Bruchteil einer daunenreichen Decke. Wer ein leichtes Deckengefühl sucht, ist damit falsch beraten.

Ja, sofern sie sich bei 60 °C waschen lassen. Eine Hausstaubmilbenallergie richtet sich nicht gegen Daunen, sondern gegen den Kot der Milben — und der findet sich in jeder Decke, unabhängig vom Füllmaterial. Entscheidend ist deshalb die Waschtemperatur: bei 60 °C überleben Hausstaubmilben nicht, ihre Ausscheidungen werden ausgespült. Alle drei Daunendecken in diesem Vergleich sind bei 60 °C waschbar — mehrere Faser- und Naturhaardecken dagegen nicht.

Nomite kennzeichnet daunen- und federgefüllte Bettwaren, die der Vergabestelle zufolge für Hausstaubmilbenallergiker geeignet sind. Über Wärmeleistung, Füllkraft oder Schadstoffe sagt das Zeichen nichts. Für die Suche wichtig: Von den dreizehn Decken in diesem Vergleich führen zwei laut Produkttitel ein Nomite-Siegel – die Empfehlung und die sleepling-Sommerdecke. Die angegebene Waschtemperatur ist das belastbarere Merkmal, weil sie sich am Pflegeetikett nachprüfen lässt.

Auf drei prüfbare Merkmale: waschbar bei mindestens 60 °C, trocknergeeignet und nach Oeko-Tex Standard 100 geprüft. Waschbarkeit und Trockner gehören zusammen — eine Decke, die nach der Wäsche tagelang klamm bleibt, wird seltener gewaschen. In diesem Vergleich erreichen sechs von dreizehn Decken die 60-°C-Marke, eine davon sogar 95 °C. Naturhaardecken fallen hier regelmäßig durch: Kamelhaar und Schurwolle vertragen höchstens 30 °C.

Dass die geprüften Bestandteile der Decke auf Schadstoffe untersucht wurden — mehr nicht. Über Wärmeleistung, Füllkraft, die Herkunft der Daunen oder die Eignung für Allergiker sagt das Zertifikat nichts. Sieben der dreizehn Decken in diesem Vergleich sind nach Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert. Für die Herkunft von Daunen und Federn ist Downpass das passende Zeichen: Es steht für Ware ohne Lebendrupf.

Entweder zwei einzelne Decken in 135 × 200 cm oder eine Partnerdecke in 200 × 200 cm. Zwei einzelne Decken sind hierzulande die Regel und haben einen praktischen Vorteil: Jeder wählt seine eigene Wärmeklasse — wer schwitzt, nimmt die Sommerdecke, wer friert, die Winterdecke. Eine Partnerdecke wirkt aufgeräumter, überträgt aber jede Bewegung des anderen. Dieser Vergleich führt ausschließlich das Standardmaß 135 × 200 cm.

135 × 200 cm ist das Standardmaß und passt für Erwachsene bis etwa 1,85 m Körpergröße. Die Übergröße 155 × 220 cm lohnt sich darüber, außerdem bei unruhigem Schlaf und in Betten über 140 cm Breite. Rechnen Sie die Bettwäsche mit: Bezüge in 155 × 220 cm kosten mehr und sind im Handel seltener zu finden als das Standardmaß.

Meist reicht das Standardmaß 135 × 200 cm — Gästebetten sind häufig schmaler als das eigene Bett. Ein größeres Maß lohnt sich wie im eigenen Bett vor allem ab etwa 1,85 m Körpergröße, bei unruhigem Schlaf oder zu zweit. Bei der Füllung eignet sich eine Ganzjahresdecke mit Faserfüllung am besten: Sie deckt einen mittleren Wärmebereich ab und lässt sich zwischen zwei Übernachtungen heiß waschen – für echte Wintertemperaturen reicht die Wärmeleistung laut einer Rezension allerdings nicht, dafür eignet sie sich für die Übergangszeit und milde Nächte. Faserdecken sind zugleich das günstigste Füllmaterial: Die beiden preiswertesten Decken in diesem Vergleich sind Mikrofaserdecken.

Ja. In einem zu großen Bezug rutscht die Decke zusammen, und an den Rändern entstehen kalte Stellen. Ein zu kleiner Bezug presst die Füllung zusammen und kostet Wärmeleistung. Hilfreich sind Eckbändchen an der Decke oder Bänder im Bezug — sie halten beides an seinem Platz.

Ein- bis zweimal im Jahr reicht für die meisten Haushalte. Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist häufiger sinnvoll — alle zwei bis drei Monate, vorausgesetzt, die Decke verträgt 60 °C. Zwischendurch hilft Lüften: Schlagen Sie die Decke morgens auf, statt das Bett sofort zu machen, damit die Feuchtigkeit der Nacht entweicht.

Ja, wenn das Pflegeetikett es erlaubt — alle drei Daunendecken in diesem Vergleich sind bei 60 °C waschbar. Wichtig sind drei Dinge: eine Maschine mit mindestens 7 kg Fassungsvermögen, ein mildes Waschmittel ohne Weichspüler und vollständiges Trocknen. Feuchte Daunen verklumpen und beginnen zu riechen; ein bis zwei Trocknergänge auf niedriger Stufe, mit Trocknerbällen, lösen die Füllung wieder auf. Ohne Trockner verschieben Sie die Wäsche besser auf eine Zeit, in der die Decke im Freien durchtrocknen kann.

Als Faustregel gelten fünf bis acht Jahre für Faserdecken und zehn bis fünfzehn Jahre für Daunen- und Naturhaardecken. Maßgeblich ist aber der Zustand, nicht das Alter: Wenn die Füllung klumpt, sich Kältestellen bilden oder die Decke nach dem Waschen nicht mehr aufbauscht, ist sie durch. Faserdecken verlieren ihr Volumen früher, weil die Hohlfasern mit den Jahren brechen.

Über den Restmüll oder den Wertstoffhof. Altkleidersammlungen nehmen Bettdecken in der Regel nicht an, weil sich Füllmaterial nicht als Textil verwerten lässt. Saubere, gut erhaltene Decken nehmen Tierheime, Sozialkaufhäuser und Obdachlosenhilfen oft entgegen — fragen Sie vorher nach. Daunen- und Federfüllungen lassen sich bei Aufbereitern reinigen und neu abfüllen; bei hochwertigen Decken lohnt sich das.

Und jetzt?

Eine kurze Antwort ersetzt keine Kaufentscheidung. Zu jeder der fünf Kategorien oben gibt es einen ausführlichen Ratgeber: Wärmeklassen, Daunen oder Faser, Allergiker, Größen und Pflege & Waschen.

Alle dreizehn Decken nebeneinander stehen im Vergleich; wer es eilig hat, findet unsere Empfehlung direkt auf der Produktseite.